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Aiden, der Druide

In einer vergessenen Ecke der Welt, von dichten Wälder und nebelverhangenen Bergen, existierte ein geheimnisvolles Reich, das von Druiden beherrscht wurde. Die alten Wächter der Natur waren Meister der Magie und hüteten die Geheimnisse des Waldes mit eiserner Hand. Ihre Geschichte spielt in einem kleinen Dorf am Rande des Druidenreiches. Hier lebte auch der junge Mann Aiden, der schon seit seiner Kindheit eine starke Bindgung zur Natur verspürtete. Er streifte oft durch die Wälder, lauschte dem Gesang der Vögel und liebte die Kraft des Windes auf der Haut. Doch Neugier und sein unstillbarer Hunger nach Wissen trieben ihn dazu mehr über geheimnisvollen Druiden erfahren zu wollen.

Eines Tages trieb es ihn dazu dieses Dorf zu verlassen und auf eine Reise zu dem Herz des Druidenreiches in der Wüste zu gehen. Er packte seine Habseligkeiten zusammen und machte sich auf den Weg. Von der Führung kam des Öfteren auf dem Weg die Aufforderung besser zu gehen, doch sie trafen auf einen Wolf, ein Fenrir. Gemeinsam durchstreiften sie dichte Wälder, überquerten die reißenten Flüsse und überwandeng gefährliche Abgründe. Nach vielen Tage des Wanderns erreichten sie endlich das Druidenreich.

Aiden war überwältigt von der Schönheit und dem Geheimnis, das den ersten Ort des Reiches umgab, auf den sie trafen. Hohe Baumkronen wiegten sich im sanften Wind, die Luft war vom einem betörenden Duft nach Blumen und Moos erfüllt. Doch es gab auch eine düstere Aura, eine unheilige Präsenz.

Aiden hatte das Gefühl beobachtet zu werden. Entschlossen eilte er auf die Druiden zu, die mit ihm auf dem Weg zu ihrem heiligen Ort, der von der Heilkraft durchströmt war, hasteten. Dort fand er die Versammlung der mächtigsten Druiden, die großräumig um die Steine versammelt waren welche mit alten Symbolen und Runen näch älterer Sprachen verziert war. Als Aiden näher kam, spürte er die intensive Energie, die von den Druiden und den Steinen kam. Sie schien nicht nur ihn, sondern auch sie zu durchdringen. Es kam ihm vor als würde er ihr Innerstes berühren und die Gedanken schienen ihn zu durchströmen. Doch auch von den Ängsten kam eine tiefe Verbundenheit, eine unerklärliche Anziehungskraft, die ihn trieb, näher zu kommen.

Plötzlich erhob sich die Führung aller Druiden. Ein alter Mann mit einem Bart, so weiß so wie Schnee, mit Augen die Jahrhunderte lang die Weisheit gesehen zu haben schienen. Seine Stimme klang wie das Flüstern des Windes und zugleich das Murmeln des Baches, als er zu Aiden sprach. „Junge Seele, was bewegte dich die Halle zu betreten? Welches Abenteuer brennt in deinem Herzen und treibt dich die Pfade der Druiden zu beritten?”

Aiden senkte ehrfürchtig den Kopf und antwortete: „Ehrerwürdige Druiden, ich bin hier, um von eurer Weisheit zu lernen, um die Geheimnisse der Natur zu verstehen und die Geheimnisse zu finden, die noch zu erklären sind.” Der alte Druide lächelte weise und nickte langsam. „Du hast den Mut, den Pfad der Druiden zu suchen, junger Aiden. Doch der Weg, den du genommen hast, ist nicht leicht und der Gefahren sind viele. Doch dein Herz ist rein und die Absichten sind ehrhaft, also sei willkommen in unserer Mitte.”

Also begann man unter den Druiden mit Aidens Ausbildung. Tag für Tag lernte er bei der Wissensforschung über die Magie der Natur, er lernte die Sprache der Bäume, mit Tieren zu sprechen und die Elemente zu beherrschen. Unter der Anleitung des alten Druiden und der Leitenden im Geiste fand er zur wahren Bestimmung und erkannte die Verbundenheit, die alle auf der Erde verband. Doch die Harmonie des Druidenreiches war durch das Dunkel, das sich im Ververborgenen regte, bedroht. Eine finstere Kreatur, halb Mensch, halb Dämon, dachte die Macht der Druiden zu brechen und die Natur zu unterjochen. Mit einer Armee von Schattenkreaturen und finsteren Magiern zog er Feind in den Krieg gegen das Reich der Druiden, um das Dunkle zur Realität werden zu lassen. Als die Druiden von der drohenden Gefahre erfuhren, versammelten sie sich zum Rat und berieten die beste Vorgehensweise um das Reich zu verteidigen.

Aiden und seine Gefährten standen an vorderster Front, bereit, ihr Leben für die Bewahrung der Natur zu opfern. Die Schlacht, der Krieg begann. Die Luft war erfüllt vom Donner der Magie. Das Land dröhnte unter dem Stampfen der Armeen, und das Blut der Gefallenen färbte die Erde rot. Trotz ihrer Tapferkeit und unter unschütterlichem Glauben schien es, ob als die Druiden dem unhaltsamen Ansturm der Finsternis nichts entgegenzusetzen hatten. In der dunkelsten Stunde, als alles verloren schien, erinnerte sich Aiden an die Worte, die letzten seines Lehrers. Diese Worte, nach dem sie gesagt waren, konnten die größte Kraft der Zerstörung verhindern. Mit letzter Kraft stimmmte er den verzweifelten Ruf an und rief er die Kräfte der Natur zu Hilfe und bat um Unterstützung im Kampf gegen Dunkelheit.

Plötzlich durchrang ein gleißendes Licht den Himmel, und eine gewaltige Erscheinung hing über dem Schlachtfeld. Es war die Göttin der Natur, die Beschützerin des Lebens und die Schöpferin aller Dinge. Mit einem Anflug von Zorn und Trauer in den Augen sprach sie zu den Druiden und beschwor, sie die Finsternis der Sieben Mächte, die sich über die Elemente, Liebe zur Natur und über alle Hindernisse erheben wollte zu besiegen.

Gestärkt durch die Anwesenheit der Göttin und erfüllt von einem neuen Mut, kämpften die Druiden mit einer unerbittlichen Entschlossenheit. Sie trieben die Armeen der Finsternis zurück, fegten die Schattenkreaturen hinweg und bannten die dunklen Magier in die tiefsten Kerker der Erde.

Als die Sonne über den Horizont stieg und das Land in goldenes Licht tauchte, brachen die Druiden in Jubel aus. Sie hatten den Sieg errungen, nicht durch Gewalt und Zerstörung, sondern durch die Kraft der Liebe und der Verbundenheit zur Natur. Aiden stand am Rand des Schlachtfeldes, umgeben von seinen Gefährten und den mächtigsten Druiden des Reiches. Er spürte eine tiefe Dankbarkeit und Demut gegenüber der Natur und ihren Geistern, die ihnen beigestanden hatten. Während er den strahlenden Himmel betrachtete, wusste er, dass sein Weg als Druide gerade erst begonnen hatte, und dass er bereit war, alles zu opfern, um die Harmonie und das Gleichgewicht der Natur zu bewahren.